Ursprung des Vereins war der Krieger- und Landwehrverein bzw. die Kriegerkameraden (allgemeiner Sprachgebrauch), gegründet 1867. Im Jahr 1945 wurden alle Vereine durch die Alliierten verboten. Somit mussten sich später alle Vereine neu gründen.

Bei der Neugründung wünschten die Mitglieder einen neuen Namen für den Verein. Die Ziele des alten Vereins sollten aber weitestgehend übernommen werden.

Im Jahre 1958 wurde der Verein unter dem Namen Kameradschaft ehem. Soldaten Harsewinkel neu gegründet. Somit kann sich der jetzige Verein auf eine Geschichte seit 1867 berufen.

Bei der Neugründung haben die meisten Mitglieder geschworen, nie wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen. Sie alle hatten in den Weltkriegen zu viel Leid gesehen, das durch Waffen angerichtet wurde.

1968, 10 Jahre nach der Neugründung, hatten einige jüngere Kameraden den Wunsch, den Schießsport mit Luftdruckwaffen einzuführen. Dafür verantwortlich waren die Kameraden Emil Buschmeier, Karl Boekhoff, Heinz Pelster, Heinz Wilkens und Ewald Grodowski. Eine zukunftsweisende Entscheidung, deren Tragweite den Begründern damals nicht bewußt war. Denn nur durch den Schießsport hat der Verein seinen heutigen Stand und Ansehen erreichen bzw. erhalten können.

Jeder kann in unserem Verein Mitglied werden, er braucht nicht Soldat gewesen zu sein. Wir haben zwar einen kriegerischen Namen aber militant sind wir auf keinen Fall.

Unser Motto: Waffen nur für den Schießsport

1867 wurde der Krieger- und Landwehrverein gegründet und Präsident des Vereins wurde der Landwirt und Landwehrhauptmann B. Overesch. Ab ca. 1908 übernahm der bisherige Schriftführer und amtierender Amtsdirektor Diepenbrock den Vorsitz von B. Overesch. Nach dem 1. Weltkrieg wurde Franz Ortkras 1. Vorsitzender.

Die 1. Vorsitzenden nach der Neugründung im Jahr 1958 der Kameradschaft ehem. Soldaten wurden:

von 1958 bis 1963 Ernst Jäger

von 1963 bis 1968 Bernhard Dammann

von 1968 bis 1987 Gustav Wendland

von 1987 bis 2001 Arnold Czech

von 2001 bis 2003 Detlef Howe

von 2003 bis heute Helmut Bußmann

1977 veranstaltete der Reservistenverband der deutschen Bundeswehr, Vorsitzender A.Czech, Ortsverein Harsewinkel, ein Sommerbiathlon. Teilnehmer waren auch Mitglieder der Kameradschaft, die eine sportliche, leichtathletische Veranstaltung für Harsewinkel aus der Taufe heben wollten. Für diese Veranstaltung waren Karl Boekhoff und Arnold Czech die Initiatoren. Für die KeS war es nach gründlicher Bearbeitung der ersten Veranstaltung ein Muss, dieses sportliche Ereignis für die Sporttreibenden Vereine in NRW auszuschreiben.

Seit 1984 führt die KeS regelmäßig Sommer-Biathlon-Veranstaltungen durch, beispielhaft für viele andere Vereine in NRW. Daraus folgend wurde auch ein Westfalen-Championat für das Sommer-Biathlon eingeführt. Auch hier war wieder die KeS federführend. Ebenso war bei der Einführung der NRW-Meisterschaft wieder die KeS der Vorreiter und verantwortlich für die ersten beiden Veranstaltungen.

Ab 1998 wurde erstmals eine deutsche Meisterschaft im Sommer-Biathlon durchgeführt. Für die Größe dieser Veranstaltung war Harsewinkel leider zu klein. Diese Veranstaltung wurde darum im Stadion des Winterbiathlon in Suhl durchgeführt. Die Harsewinkeler Teilnehmer haben hierbei hervorragende Plätze belegt. Besonders hervorheben muß man an dieser Stelle unseren Kameraden Andreas Swonke mit einem 2. Platz in seiner Klasse.

Aber nicht nur das Sommerbiathlon ist eine unserer Aktivitäten, sondern die schießsportlichen Veranstaltungen, über das ganze Jahr verteilt,geben ein klares Bild unserer Tätigkeiten. Viele Pokale stehen auf dem Schießstand im Keller der Mehrzweckhalle. So haben wir im Jahr 1998/1999 bei den Rundenwettkämpfen in der Kreisklasse 22 Mannschaften an den Start geschickt. Der jüngste Schütze war 10 Jahre und der älteste Schütze war 75 Jahre alt. Wir haben somit auf Kreisebene die meisten Mannschaften gestellt. An zweiter Stelle stand ein Verein mit 17 Mannschaften.

Dies zeigt, dass die Einrichtung einer Schießsportabteilung für den Erhalt unseres Vereins die wichtigste und richtige Entscheidung war.

Für die theoretische und praktische Ausbildung zur Sachkundeprüfung, die jeder Sportschütze haben muss, stehen zwei Personen zur Verfügung, die die Schützen ausbilden und dann auch die Sachkundeprüfung abnehmen können. Außer den Schießwarten und dem Sportleiter haben wir für den laufenden Schießbetrieb noch drei Schützen mit einem Trainerschein. Für die Jugendarbeit stehen zu jedem Training zwei Trainer bereit.

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